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Der Villafranca und der Jakobsweg
Der Villafranca und der Jakobsweg

Der Villafranca und der Jakobsweg

Villafranca liegt am Fuß der Sierra de Ancares am Zusammenfluss der Flüsse Rio Burbia und Valcarce und liegt auf 500 Meter über dem Meer. Villafranca ist 183 km² gross und hat heute eine Einwohnerzahl von knapp 4000. Diese berechnet jedoch auch viele kleine Dörfer auf den Hügeln um Villafranca mit ein. Villafranca ist ein Mittelalterliches Städtchen mit vielen Klöstern und Kirchen und einem schönen Schloss. All dies ist auf die wichtige Lage am Jakobsweg zurückzuführen.

Villafranca hatte als Etappenort zwischen zwei hohen Bergketten eine wichtige Funktion für die Pilger des Jakobsweges. Seit 1600 erhielten Kranke und Schwache in „heiligen Jahren“ nach Durchschreiten des Nordportals der „Iglesia de Santiago“ den gleichen Ablass, wie am Grab des heiligen Jakobus. Grund dafür waren die weiteren Anstiege auf die Galizischen Pässe O Cebreiro, Alto San Roque und den Alto do Poio. Zeitweise hatte die Stadt sieben Pilgerherbergen. In den Jahren 1822/1823 war Villafracnca der Verwaltungssitz der galizischen Provinz „El Bierzo“. Heute gehört das Bierzo zu Junta de Castilla y León.
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